Über mich

Bundestagskandidatur 2021 – Bereit, weil Ihr es seid

1958 wurde ich in Südhessen geboren. Nach meinem Abitur 1977 im Landkreis Kassel machte ich die Offiziersausbildung bei der Bundeswehr, brach aber nach 2,5 Jahren ab, da ich fühlte, dass das nicht meine Berufung ist. Über die Arbeit als LKW-Fahrer lernte ich die Branche der Spedition kennen und absolvierte die Lehre in diesem Beruf. Nach einigen Jahren Praxis studierte ich Außenhandels-Betriebswirt in Bremen. Nebenher wurde ich Vater – eine wunderbare Zeit. Danach ging es in verschiedenen Anstellungen Industrie der Wellpappen-Verpackungen „rund Norddeutschland“. Vor 10 Jahren führte mich mein Berufsweg dann in den Leipziger Raum und ich ließ mich mit meiner Frau im Landkreis Leipzig nieder. Auf dem Dorf – am See. Eine wunderbare Kombination, die ich als Jollensegler genieße.

Gemeinsam mit Nachbarn*innen gründete ich vor 5 Jahren den Verein „uferLeben Störmthaler See e.V.“ um über den Verein besser wahrgenommen zu werden mit den Interessen, die uns am Herzen liegen: naturnaher Tourismus, Naturschutz, Entwicklung der ländlichen Region und Beteiligung an politischen Entscheidungen.

Die politischen Entscheidungen hinter verschlossenen Türen waren es dann 2019, die mich und vier Freund*innen aus dem Dorf bewogen haben, zur Kommunalwahl für DIE GRÜNEN anzutreten. Und es hat funktioniert! DIE GRÜNEN zogen erstmals in den Gemeinderat mit gleich zwei Sitzen ein und ein Sitz im Kreistag kam für mich gleich noch dazu. Es hat mich überrollt, das Vertrauen meiner Wähler*innen in diese Ehrenämter.

Klimaschutz und Strukturwandel der Industrie Hand in Hand gestalten, das ist mein Anliegen für unsere Kinder und Enkel. Dafür will ich mich weiterhin auf den verschiedenen politischen Ebenen für die Bürger*innen im Landkreis Leipzig engagieren und die mir verliehenen Mandate ausfüllen.

Themen, die mir besonders am Herzen liegen

Entwicklung Neuseenland

Die Bergbau-Folgelandschaft mit ihren zahlreichen Seen hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Inzwischen sehen aber viele Bürger*innen die Projekte, die noch geplant sind, mit Skepsis: Wird hier nicht die Natur, die die Narben des Tagebaus zuwächst, wieder eingeschränkt und erneut zurück gedrängt? Der Wettlauf der anliegenden Gemeinden um den attraktivsten „überregionalen Tourismus-Hotspot“ ist in vollem Gange. Für Parkplätze und Erschließungsstraßen, aber auch für den Bau von exklusiven Feriendomizilen werden immense Flächen versiegelt und der Individualverkehr hofiert. – Ist das in Angesicht des Klimawandels noch zukunftsfähig?

Und was für Arbeitsplätze entstehen denn da? Sind die mit denen im Bergbau vergleichbar?

Bürgerbeteiligung

Für die Bewohner transparente Entscheidungsprozesse sind die Voraussetzung für eine breite Bürgerbeteiligung.

Strukturwandel

Der Strukturwandel mit Ende des Braunkohleabbaus soll mit der Ansiedlung von klimaneutraler Industrie einhergehen. Planbar für Unternehmer, nachvollziehbar für die Arbeitnehmer und die Bevölkerung in der Region Leipziger Land.